Integrationsplattform Syncler-Glossar
Integrationsplattformen werden im IT-Sprachgebrauch als Middleware bezeichnet. Das bedeutet, dass es sich hierbei um Zwischenanwendungen handelt. Ihre Aufgabe besteht darin, verschiedene interne oder externe Systeme, Datenquellen und Prozesse miteinander zu verbinden. Dabei bieten die Plattformen dem Nutzer meist moderne Oberflächen, über welche die Automatisierung, Überwachung und Verwaltung der Datenströme stattfindet. Dies geschieht oft in Echtzeit. Da auf den Plattformen systemübergreifend Daten verarbeitet werden, wird der Anwendungsbereich oft um Datenqualitätsmanagement Funktionen erweitert.
Werden die Lösungen in der Cloud betrieben, spricht man von sogenannten Integration Platform as a Service (IPaaS). Hier stellt der Anbieter Infrastruktur und Services zum Betrieb der Lösung bereit. Der Anwender muss sich nur noch um eine Internetanbindung bemühen, um über einen Webbrowser auf die Lösung zuzugreifen. Beim Betrieb in lokalen Rechenzentren verantwortet der Nutzer die Betriebsumgebung selbst.
Integrationsplattformen sorgen dafür, dass Systeme mit unterschiedlichen Datenmodellen miteinander kommunizieren können. Aufgrund ihres generischen Ansatzes vereinfachen sie das Schnittstellen Management erheblich, unterstützen die Prozessautomatisierung und sorgen systemübergreifend für qualitativ hochwertige Daten.